30.11.2018 
Besitzerwechsel

Jack Wolfskin an US-Unternehmen verkauft

Die US-Firma Callaway Golf übernimmt den Outdoormode-Hersteller Jack Wolfskin. Der Konzern legt für das Unternehmen aus Idstein in der Nähe von Frankfurt 418 Millionen Euro auf den Tisch, wie Callaway und Jack Wolfskin am Freitag mitteilten.

Die Übernahme soll voraussichtlich im ersten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Jack Wolfskin gehört seit dem vergangenen Jahr einer Gruppe von Hedgefonds, darunter sind Gesellschaften wie Bain Capital, H.I.G. Bayside Capital, CQS, Avenue Capital und Blue Mountain Capital Management. Sie besitzen zusammen mehr als 67 Prozent der Anteile und hatten im vergangenen Jahr das Unternehmen vor dem Aus gerettet, indem sie nach einigem Hin und Her mit Investor Blackstone schließlich den mehrere Hundert Millionen Euro schwere Schuldenberg übernahmen.


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Callaway Golf will mit dem Kauf von Jack Wolfskin seine Präsenz im Markt für Funktionskleidung ausbauen. Der Konzern aus Kalifornien stellt bislang vor allem Golfausrüstungen her. Jack Wolfskin erzielte zuletzt im Geschäftsjahr 2018 den eigenen Angaben zufolge einen Umsatz von 334 Millionen Euro und erhöhte sein bereinigtes Betriebsergebnis (Ebitda) um fast ein Fünftel auf 42,1 Millionen Euro.

dpa-afx/akn

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