02.07.2019 
Tesla-Topmanager wechselt zu Lucid Motors

Chinas Tesla-Rivalen - einer räumte viel saudisches Geld ab

Von

Sie haben potente chinesische Geldgeber im Rücken, holen jede Menge westlicher Autoingenieure an Bord und führen bereits erste serienfertige Elektro-SUV vor: Eine Handvoll Start-ups aus China will dem E-Auto-Pionier Tesla die Stirn bieten - mit Elektroauto-Modellen, die den Kaliforniern mindestens ebenbürtig sein sollen.

Die aussichtsreichsten unter ihnen belassen es nicht nur bei ehrgeizigen Ankündigungen: Sie zeigten bereits seriennahe Prototypen, manche haben sogar bereits mit der Serienproduktion begonnen. Seit Anfang Mai 2018 liefert etwa das Start-up Nio sein erstes Elektro-SUV an Kunden aus - und bereitet auch einen größeren Börsengang in den USA vor.

Auch das bisher eher klamme chinesisch-amerikanische Start-up Lucid Motors kann nun eine kräftige Geldspritze verbuchen. Im September 2018 stieg der saudi-arabische Staatsfonds PIF bei dem Start-up ein, Lucid steht dadurch nun mehr als eine Milliarde Dollar zur Verfügung. Das Geld war wohl ursprünglich für das bekannteste Elektroauto-Start-up vorgesehen: Der Staatsfonds sollte den gescheiterten Börsenrückzug von Tesla Motors finanzieren.

Doch haben Lucid, Nio und weitere Mitstreiter wirklich das Zeug dazu, Tesla und in wenigen Jahren auch deutschen Autokonzernen Konkurrenz zu machen bei Elektroautos? Wer hält seine Versprechen ein, wer ist bereits vor Startbeginn aus dem Rennen? Wir stellen Chinas ambitionierte Elektroauto-Start-ups vor und zeigen anhand der bisher verfügbaren Daten, wie weit die Tesla-Fighter aus dem Reich der Mitte bereits sind.

1 | 8

Mehr zum Thema