02.05.2019 
Im Trainingslager mit Eckhard Schultz

"Ohne Trainer geht man unter"

Finanzvorstand des MDax-Konzerns LEG Immobilien.

Herr Schultz, warum ausgerechnet Rudern? Was ist der Kick daran?

Der perfekte Flow, wenn das Team richtig synchronisiert ist. Gepaart mit Dynamik, Kraft, Ausdauer und Frischluft.

Wie kamen Sie dazu?

Reiner Zufall: Mit 14 wollte ich mich im Tennisverein anmelden, als mich die Ruderabteilung abfing. Eine Stunde später saß ich im Vierer, ein Jahr später waren wir Deutscher Jugendmeister.

Haben Sie einen Trainer, oder sind Sie Autodidakt?

Ohne Trainer würde man untergehen - im Wasser und im Wettkampf.

Ihr größter Erfolg?

1988 sind wir in Seoul Olympiasieger im Deutschland-Achter geworden. Gold bei Olympia - das ist nicht zu toppen. Das 30-jährige Jubiläum werden wir mit der alten Truppe in Nizza gebührend feiern.

Ihre größte Niederlage?

Ein Jahr vor Olympia eine krachende Niederlage bei der WM, keiner hat dann mehr auf uns gesetzt. Ein Jahr später waren wir Olympiasieger. Eine sehr wertvolle Erfahrung.

Sind Sie ein guter Verlierer?

Nicht wirklich. Alte Sportlerkrankheit.

Was lehrt Sie Rudern fürs Leben?

Ein gutes Team erreicht (fast) alles.

Mehr zum Thema