14.03.2019 
Negativ-Ranking

Das sind die gefährlichsten Städte der Welt

Die mexikanische Grenzstadt Tijuana ist einer Nichtregierungsorganisation zufolge im vergangenen Jahr die gefährlichste Stadt der Welt gewesen. In Tijuana habe es 2018 eine Rate von 138,2 Tötungsdelikten je 100.000 Einwohner gegeben, heißt es in einem Bericht der gemeinnützigen Organisation "Seguridad, Justicia y Paz" (übersetzt: "Bürgerrat für Sicherheit und Strafjustiz").

Auf Platz zwei des Negativ-Rankings folgt die mexikanische Küstenstadt Acapulco mit 110,5 Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner, die venezolanische Hauptstadt Caracas landet auf Platz drei mit 99,9 Tötungsdelikten.

Zum Vergleich: In Deutschland kamen 2015 auf 100.000 Einwohner laut Statistischem Bundesamt 0,8 Tötungsdelikte. In der honduranischen Stadt San Pedro Sula, die bei der Auflistung von 2011 bis 2014 den ersten Platz belegte, sank die Zahl der Tötungsdelikte laut dem Bericht in den vergangenen fünf Jahren hingegen um 75 Prozent.

Das Ranking basiert auf offiziellen Statistiken, Pressedaten und statistischen Prognosen. Darin werden Städte mit mehr als 300.000 Einwohnern, die nicht in einem Kriegsgebiet liegen, berücksichtigt.

Auf den ersten zehn Plätzen des Rankings finden ausschließlich lateinamerikanische Städte: fünf mexikanische, drei venezolanische und zwei brasilianische Orte, Natal und Fortaleza. Mexiko und Brasilien sind mit 15 und 14 Nennungen auf der Liste mit den 50 gefährlichsten Städten am häufigsten vertreten. Mit St. Louis, Baltimore und Detroit sind auch drei US-amerikanische Orte im Ranking vertreten, europäische Städte tauchen in der Statistik nicht auf.

mg/dpa-afx

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