16.07.2016 
Meilenprogramme richtig nutzen

Wie kann man zum Schnäppchenpreis First Class fliegen?

Von Alexander Koenig, "First Class and more"
Air France

3. Teil: Gewusst wie: So kommen Sie um Steuern und Gebühren herum

Doch hier gibt es einen kleinen Trick: Wenn Sie nur einmal das Lufthansa First Class Produkt kennenlernen möchten, dann buchen Sie einen einfachen Flug ab einem Abflugort, von dem aus keine Kerosinzuschläge erhoben werden dürfen, wie zum Beispiel Hongkong. Sie zahlen dann 105.000 Meilen und die Steuern und Gebühren betragen nur wenige Euro, meist etwa 30 bis 40. Das ist die beste Möglichkeit, das First Class Produkt auf einer langen Strecke kennenzulernen. Den Hinflug können Sie dann separat in der Economy Class über einen anderen Carrier buchen oder auch über ein weiteres Meilenticket beispielsweise in der Business Class.

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Und wie machen es die Profis? Die Buchung von Meilenflügen mit Meilen des jeweiligen Meilenprogramms ist sicherlich eine gute und gängige Strategie. Die Meilenprofis gehen einen Schritt weiter. Sie schauen sich im Markt um, ob es Meilenprogramme gibt, bei denen man Meilen zum günstigen Preis in größerer Menge kaufen kann, um diese dann für First Class Prämienflüge bei anderen Carriern einzusetzen. Hier gilt nämlich das Allianzprinzip.

Im Rahmen der drei Flugallianzen Star Alliance, Oneworld und Skyteam reicht es, bei einer Airline aus dem Allianzverbund Meilen zu haben und man kann dann Flüge bei allen anderen Partnerairlines im Rahmen der Allianz mit Meilen buchen. Typische Programme für diese Strategie sind Avianca Lifemiles, American Airlines AAdvantage oder auch United Mileage Plus.

Fazit: Mit der richtigen Strategie werden auch First Class Flüge erschwinglich. Der Schlüssel zum Luxus sind dabei die Meilenprogramme der Airlines.

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