13.11.2018 
Ordnung tut gut

So planen Sie den perfekten Kleiderschrank

3. Teil: Die Details: Welche Art Regale braucht man?

Wie viele Regaleinheiten man einplant, hängt davon ab, wie hoch die Stapel der gefalteten Kleidung werden. So geht Ikea beispielsweise in seiner Planungshilfe für Kleiderschränke davon aus, dass zehn gestapelte T-Shirts in ein Fach von 25 Zentimetern Höhe passen, zehn Hosen oder Pullover brauchen 30 Zentimeter Höhe.

Wer den hängenden Teil des Schranks verkürzen will, um ganz oben oder unten für Schuhe oder Bettwäsche ein Regal einzufügen, sollte bedenken: Lange Kleider plus Bügel kommen durchaus schon mal auf 180 Zentimeter, kurze Kleider noch auf 120 Zentimeter. Wer nur Blusen oder Blazer hat, braucht eine Höhe von 80 Zentimeter plus Bügel, Männer für Hemden und Sakko durchaus 100 Zentimeter. Ikea schlägt für halb gefaltete, hängende Hosen 60 Zentimeter für Frauen beziehungsweise 70 Zentimeter für Männer vor.

Geismann empfiehlt, für eine übliche Garderobe eine Kleiderstange, Ablagefächer und möglichst zwei Schubladen einzuplanen. Die Schubladen sind praktisch für Kleinwäsche wie Unterwäsche, Schals sowie Socken und Strümpfe. Die Ablagefächer bieten Platz für Gefaltetes. "Sie sollten mindestens 30 Zentimeter breit und tief und die Abstände zwischen den Ablageböden variabel einstellbar sein." Zusätzlichen Stauplatz bieten die Innenseiten der Türen. Hier können Schals und Krawatten mit Ringen oder an einer Stange hängen.

Der eigene Stil: Braucht man spezielle Extras?

Wer viele Kleider oder Anzüge hat, sollte eine sehr lange oder gleich mehrere Kleiderstangen einplanen. Am besten eine hoch oben und eine in etwa 120 Zentimetern Höhe. "Um besser an den oberen Bereich heranzukommen, kann ein Kleiderlift sinnvoll sein", sagt Gröger. Das ist eine Stange, die sich nach vorne und unten ziehen lässt. Wer Hüte, Mützen, Uhren und sonstige Accessoires sammelt, sollte sich überlegen, ob er ein Fach für Hutboxen einplant.

3 | 4

Mehr zum Thema