13.11.2018 
Ordnung tut gut

So planen Sie den perfekten Kleiderschrank

2. Teil: Die grobe Einteilung: Welche Art von Kleidung hat man?

Nicht nur die Masse an Kleidung ist entscheidend, sondern auch deren Beschaffenheit. Wer gerne dicke Strickpullover und Daunenjacken trägt oder wer vor allem auf lange Stücke wie Mäntel, Abendkleider oder Jumpsuits setzt, braucht mehr Stauraum.

Dabei spielt auch die Konfektionsgröße eine Rolle. "Naturgemäß braucht eine Person mit der Konfektionsgröße XS eher weniger Platz als eine Person mit Konfektionsgröße XXL", sagt Grau. Bei vielen kommt aber nicht nur Kleidung in den Schrank: Auch Bettwäsche, Handtücher, dicke Wintermäntel oder der Staubsauger brauchen Platz.

Dazu kommt, dass manches besser gehängt, anderes besser gefaltet und gestapelt wird. Kleider, Kostüme, Anzüge und Blusen bleiben hängend eher faltenfrei. Zur klassischen Liegeware zählen Jeans und Pullover. "Viele vergessen, dass Strickpullover am Bügel schnell länger und unförmig werden und ärgern sich später", erklärt Grau.

Generell sollte man bei der Aufteilung noch mal zwischen den Sachen unterscheiden, die man täglich braucht, und dem Rest. "In den Bereich vom Boden bis zu einer Höhe von etwa 60 Zentimeter gehören Dinge, die nicht täglich gebraucht werden", sagt Birgit Gröger, Geschäftsführerin von meine-moebelmanufaktur.de. Weil es für die meisten Menschen am komfortabelsten ist, gehört in die Höhe ab 60 und bis 170 Zentimeter die Kleidung für den täglichen Bedarf. Die restliche Höhe wird zum Lager für Bettwäsche und Handtücher.

2 | 4

Mehr zum Thema