14.11.2018 
Autobiografie der einstigen First Lady erscheint

Die lukrativen Geschäfte der Familie Obama

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Schon als US-Präsident gehörte Barack Obama zu den Besserverdienern seines Landes: 400.000 US-Dollar verdient der oberste Amerikaner seit der letzten Gehaltserhöhung für Präsidenten im Jahr 2001; hinzu kommen 50.000 Dollar für Spesen bei offiziellen Pflichten, 100.000 Dollar für Reisen - und mietfreies Wohnen im Weißen Haus. Zu den gut 3 Millionen Dollar, die Obama so in seinen acht Jahren an der Staatsspitze verdient hat, kommen laut "Forbes" 7,5 Millionen Dollar, die Obama in jener Zeit mit verschiedenen Büchern ("Dreams From My Father", "Audacity of Hope", "A Letter To My Daughters") eingenommen hat.

Wesentlich lukrativere Karrieren starteten US-Präsidenten zuletzt allerdings nach dem Ende ihrer politischen Laufbahn - auch für die Obamas sieht es aktuell danach aus. Die einstige First Lady Michelle, die während der Präsidentschaft ihres Mannes kein Gehalt vom Staat kassierte, veröffentlicht am Dienstag ihre Autobiografie "Becoming" - die Buchbranche erwartet einen globalen Bestseller. Entsprechend viel Geld hat die Bertelsmann-Tochter Penguin Random House in einen Deal mit den Obamas investiert: "Becoming" und ein Buch von Barack Obama sollen der Familie laut verschiedenen Medienberichten bis zu 65 Millionen Dollar einbringen.

Selbst für US-Präsidenten wäre das eine neue Dimension: Obamas demokratischer Vorgänger Bill Clinton hatte laut "Associated Press" im Jahr 2004 15 Millionen Dollar für seine Autobiografie "My Life" bekommen, der Republikaner George W Bush etwa 10 Millionen Dollar für "Decision Points". Einen größeren Teil ihrer Einnahmen wollen die Obamas nun spenden.

Laut "New York Times" hatte Obama bereits vor seiner Präsidentschaft ein Millionenvermögen angesammelt - vor allem dank der Verkäufe des bereits genannnten Buches "Dreams From My Father".

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