07.04.2017 
Was Sport fürs Arbeitsleben bringt

Erfolgreich durch Erfolg

Von Andreas Butz

6. Teil: Sportler wissen, wie man wieder aufsteht

Warum eigentlich kämpft sich dieser Arjen Robben, der begnadete niederländische Fußballspieler, immer wieder zurück? Die unglaubliche Zahl von 127 Spielen hat der Fußballer seit seinem Start für Bayern München in der Saison 2009/10 verletzungsbeding verpasst. Gleich in seiner zweiten Saison hatte er einen Muskelriss, der zu einer Verletzungspause von über 150 Tagen führte. Und das ging Jahr für Jahr so weiter, mehr als 160 Tage Verletzungspause waren es auch in der letzten Spielsaison 2015/16 (alle Zahlen aus Transfermarkt.de).

Und was vermelden Spieler und Verein im Januar 2017? Der 32-jährige Robben hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und alle Beteiligten, Spieler, Verein und Fans sind überglücklich. Warum macht der das? Warum machen die das? Man sollte doch meinen, dass Arjen schon 2009 genug verdient haben müsste, als er vom einen Topverein Real Madrid zum anderen, zu den Bayern nach München gewechselt ist. Seitdem sind sieben Jahre vergangen und viele Millionen Euro auf dem Konto hinzugekommen.

Es muss ein Sportlergen geben, das diese Menschen antreibt. Aufgeben ist für sie keine Alternative. Wer hinfällt, der muss wieder aufstehen, sich den Schmutz abklopfen und weitermachen. Ganz egal ob er Topverdiener beim Fußball ist oder bei den alten Herren des örtlichen Hockeyvereins mitmacht. Wer Rückschläge wegsteckt, seien es Verletzungen oder bittere Niederlagen, wer wiederkommt und angriffslustig nach vorne guckt, so jemanden sollte man im Team haben.

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