02.02.2018 
90 Prozent aller Hobbyläufer trainieren falsch

Drei Fehler vermeiden und schneller werden

Von Andreas Butz

3. Teil: Fehlerquelle Nummer 3: Eintönigkeit

Mit drei Laufeinheiten über mindestens 40 Minuten pro Woche machen Sie schon mal eine Menge richtig. Und zwar so viel richtig, wie viele andere auch, die sich trotzdem nicht verbessern. Warum? Weil sie immer im gleichen Tempo laufen.

Das Wohlfühltempo ist ein Lügenbaron und gaukelt vor, dass man genau richtig trainiert. Schließlich fühlt man sich ja wohl. Doch was der Einzelne als angenehm empfindet, das muss nicht immer gut sein.

Die meisten Läufer neigen zum Überfordern. Sie mögen das Gefühl die Anstrengung zu spüren und meistern zu können. Sie wollen schneller werden und trainieren daher auch schnell. Denn was einen nicht umbringt macht einen härter, oder wie lautet diese Nonsens-Weisheit noch gleich? Auf der anderen Seite gibt es auch Sportler die Anstrengung am liebsten meiden. Ein bisschen Radfahren und Spazieren ist doch auch Bewegung an der frischen Luft, oder? Und wieder gilt: ja, besser Bummeln, als gar keinen Sport.

Doch wer sich verbessern möchte, sollte Eintönigkeit in seinem Training verbannen. Abwechslung im wöchentlichen Training ist der Schlüsselfaktor für Verbesserung. Der Körper braucht Reize und Erholungsphasen, möchte mal gefordert werden, also zügig laufen, will mal richtig rennen, wenigstens mal kurz an seine Grenzen gehen, um sich dann auch wieder aktiv zu erholen. Laufen ohne Schnaufen.

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