02.07.2016 
Wo Führungskräfte auftanken

Neun Urlaubstipps für gestresste Manager

Von Curt Diehm

Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Einige Ratschläge, wie Sie die freie Zeit am besten für die Gesundheit nutzen.

Curt Diehm
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    Max Grundig Klinik
    Curt Diehm ist Ärztlicher Direktor der Max Grundig Klinik in Baden-Baden.

"Deutsche sind Gesundheitsmuffel im Sommerurlaub", zu dieser Erkenntnis kamen wir vergangenes Jahr in einer repräsentativen Befragung unter 1000 Bundesbürgern. Doch nicht nur der Normalbürger, auch viele Unternehmer und Manager machen aus gesundheitlicher Perspektive Fehler bei der Gestaltung ihres Sommerurlaubs. Dabei ist es nicht schwer, gesünder und tiefenentspannt wieder aus den schönsten Tagen des Jahres zurückzukommen. Einige Regeln:

1. Urlaubsziel

Urlaub besitzt einen hohen Statusfaktor. Das "ich war in Australien" klingt vermeintlich besser als "ich war am Bodensee". Aus medizinischer Sicht ist das verkehrt. Im Sommer muss niemand zum Urlaub Europa verlassen und sich den Stress von Interkontinentalflügen antun. Der Erholungseffekt ist bei einem überlangen oder verspäteten Langstreckenflug zum Teil bei der Ankunft in Deutschland schon wieder verpufft.

Wandern in den Alpen, Radfahren an der Nordsee, ein Hausboottrip auf den Kanälen Frankreichs - es gibt viele Möglichkeiten ganz in der Nähe und ohne den Stress mit Übergepäck, ungünstigen Flugzeiten und Jetlag Urlaub zu machen.

Also: Urlaubsziele nicht nach sozialer Akzeptanz oder Prestige-Gesichtspunkten auswählen. Ihr Urlaubsort verrät nichts über Ihre soziale Stellung.

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