22.02.2019 
Öl, Gold und Co auf Höhenflug

Diese Rohstoffe bringen Anlegern jetzt Geld

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Mit einigen Rohstoffen konnten Investoren in den letzten Monaten dicke Renditen erzielen. Doch Vorsicht: Die Risiken in dem Geschäft sind nicht zu unterschätzen.

Nach einem turbulenten vergangenen Jahr lässt sich 2019 für Geldanleger an den Finanzmärkten bislang recht ordentlich an: Die Börsenkurse entwickeln sich zum Großteil erfreulich. Der deutsche Leitindex Dax etwa liegt seit Anfang Januar mit beinahe 10 Prozent im Plus, an der Wall Street haben der breite S&P 500 sowie der Tech-Index Nasdaq 100 sogar noch stärker zugelegt.

Diese Kursgewinne sind beträchtlich - im Vergleich zu der Performance, die einige Rohstoffe seit dem 1. Januar (und zum Teil schon deutlich länger) hingelegt haben, wirken sie aber schon beinahe bescheiden.

Der Star am Rohstoffmarkt ist in diesem Jahr bislang das Rohöl. Der Ölpreis der amerikanischen Sorte WTI beispielsweise ist allein seit Anfang Januar um etwa 25 Prozent gestiegen.

Danach hatte es vor allem in der zweiten Hälfte des Vorjahres kaum ausgesehen, als die weltpolitische Großwetterlage die Ölpreise auf Talfahrt schickte. Hintergrund waren seinerzeit vor allem die Sanktionen der USA gegen das Förderland Iran, auf die die Opec und andere Produzenten mit einer Ausweitung ihrer Angebotsmenge reagiert hatten. Nachdem die Vereinigten Staaten dann Ausnahmen von den Iran-Sanktionen gewährten, entstand auf dem Weltmarkt ein Öl-Überangebot, welches den Preis massiv ins Rutschen brachte.

Inzwischen hat sich das Bild jedoch gewandelt, was vor allem daran liegt, dass Saudi-Arabien als eines der wichtigsten Opec-Mitglieder seine Förderung wieder eingeschränkt hat. Zudem wirken die Scheichs darauf ein, dass auch andere Anbieter weniger Öl auf den Markt werfen. Die Commerzbank etwa schreibt in einem Marktbericht, der saudi-arabische Energieminister Khalid al-Falih habe mit allen Opec-Ländern sowie assoziierten Staaten gesprochen und entsprechende Zusicherungen für Kürzungen erhalten. Al-Falih zufolge könnte das Ziel eines ausgeglichenen Marktes bis April erreicht sein. Mindestens solange könnte also noch mit steigenden Preisen zu rechnen sein.

Einen ersten Erfolg zeigte diese Initiative bereits in dieser Woche, als auch Nigeria ankündigte, seine Öl-Produktion künftig einzuschränken. Die Ölpreise erhielten dadurch erneut einen merklichen Schub.

Nicht ganz so rasant wie beim Öl geht es mit dem Goldpreis aufwärts. Im laufenden Jahr hat der Preis des Edelmetalls bereits um knapp 5 Prozent zugelegt. Begonnen hat der Aufschwung allerdings bereits Mitte des vergangenen Jahres, als es an den Aktienbörsen anfing, besonders ruppig zu werden. Gold als vermeintlich "sicherer Hafen" für Anlegergelder war da plötzlich wieder sehr gefragt.

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