13.12.2018 
Finanzexperten blicken in die Zukunft

Was bringt 2019? So schlecht waren die Prognosen für 2018

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Alljährlich zum Jahreswechsel ist es am Finanzmarkt das gleiche Ritual: Banken, Investmenthäuser und andere Experten fluten die Öffentlichkeit mit Ausblicken, Prognosen und ähnlich fachmännischen Einschätzungen zu Ereignissen, die im kommenden Jahr angeblich auf uns warten. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, mit welcher Sicherheit Analysten und Strategen glauben, die Zukunft vorhersehen zu können, insbesondere angesichts der Tatsache, dass ihnen das gleiche Vorhaben in der Vergangenheit meist bereits gründlich misslungen ist.

Selbstverständlich, der Wunsch, in die Zukunft zu blicken, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Die Urheber der Vorhersagen liefern insofern lediglich, was ihre Kundschaft von ihnen wünscht - und nicht zuletzt ihr Arbeitgeber.

Fragwürdig erscheint die Angelegenheit dennoch. Und ärgerlich. Schließlich gilt es zumindest in aufgeklärten Kreisen als allgemein anerkannte Tatsache, dass niemand ernsthaft die längerfristige Zukunft vorhersagen kann. Den Verfassern der Prognosen dürfte daher in den meisten Fällen klar sein, dass sie letztlich bestenfalls per Zufall reüssieren können. Dennoch halten viele Akteure am Prognosegeschäft fest - und verursachen so womöglich manch monetären Schaden bei jenen, die die fraglichen Aussagen für voll nehmen und ihre Geldanlage danach ausrichten.

Oder, wie es ein Kolumnist von Bloomberg deutlich kürzer formuliert: Diese Vorhersagen sind zum größten Teil Übungen in Sinnlosigkeit.

Um das zu untermauern, hier einige besonders krasse Fehlprognosen, die in der Vergangenheit zum Finanzmarktgeschehen im Jahr 2018 abgegeben wurden:

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