13.12.2018 
Trotz Markteinbruchs bei Bitcoin und Co

Zahl der Krypto-Investoren hat sich 2018 verdoppelt

Die große Euphorie über steigende Kurse bei Krypto-Währungen ist seit Anfang dieses Jahres Vergangenheit, aber das Interesse an der Investment-Nische hat seither offenbar keineswegs nachgelassen. Im Gegenteil: Zahlen des Cambridge Center for Alternative Finance zufolge, über die die Nachrichtenseite Bloomberg berichtet, hat sich die Zahl der Krypto-Investoren weltweit in den ersten drei Quartal 2018 nahezu verdoppelt - obwohl der jüngste Bitcoin-Crash zahlreiche Bitcoin-Miner in China zum Aufgeben gezwungen hat.

Dem Bericht zufolge stieg die Zahl der verifizierten Krypto-Nutzer binnen neun Monaten von 18 Millionen auf 35 Millionen. Zur gleichen Zeit stürzte beispielsweise der Bitcoin , die bedeutendste Krypto-Währung mit der größten Marktkapitalisierung, um mehr als 80 Prozent ab. Ende 2017 hatte der Bitcoin ein Allzeithoch im Bereich von 20.000 Dollar erreicht. Aktuell ist ein Bitcoin für rund 3400 Dollar zu bekommen.

Bloomberg zufolge könnten die Zahlen des Cambridge Centers for Alternative Finance als Hoffnungsschimmer gewertet werden: Wenn die Anzahl der Investoren zunimmt, obwohl sich eine Assetklasse auf Talfahrt befindet, spreche das dafür, dass es zu einem Comeback des Marktes kommen könne, so der Bericht.

Gleichzeitig folgt jedoch die Einschränkung, dass es durchaus Auguren gebe, die den Krypto-Währungen einen weiteren Absturz bis auf Null vorhersagen. Schließlich gebe es bislang praktisch kaum eine reale Verwendung für Bitcoin und Co. Bei den meisten Käufern dieser Cyber-Gelder handele es sich daher wohl um Spekulanten.

cr

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