16.11.2018 
Das verborgene Immobilienimperium des Coworking-Start-ups

WeWorks milliardenschwerer Masterplan

Von

5. Teil: und deshalb investiert hat

... bis hin zum Hauptsitz aus einer Hand

Für kleinere Kunden mit bis zu 250 Mitarbeitern bietet WeWork zudem die komplette Planung und Einrichtung von Unternehmensniederlassungen an. Neben der Anmietung der Immobilie übernimmt das Start-up dabei auf Wunsch auch auch die Planung und richtet die Niederlassung - innerhalb bestimmter Standards - gemäß des jeweiligen Firmen-Stils ein. Die Unternehmen selbst müssen sich lediglich für eine Laufzeit von einem Jahr verpflichten und können Reinigung, Wartung, IT und Nebenkosten ebenfalls über WeWork laufen lassen.

Um diese Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten, hat WeWork zuletzt Firmen wie den Architektenplattform Case gekauft, die neben 3 D-Renderings von Bauprojekten auch Kosten und Zeitberechnungen anstellt.

… Die Software gibt es gleich mit

Über die Kommunikationsplattform Fieldlens, die WeWork im vergangenen Sommer übernahm, können zudem Immobilienbesitzer Projektmanager, Architekten und Vorarbeiter Bauvorhaben online verwalten, kommunizieren und den aktuellen Stand der Bauarbeiten im Blick haben.

Neben Fieldlens und Case hat WeWork zudem viele weitere Unternehmen zugekauft, die es entweder zur Optimierung seiner eigenen Prozesse und Auslastung nutzen kann - oder dafür, für seine Kunden noch attraktiver zu werden. Neben eher exotischeren Investments, wie dem in das israelische Unternehmen Hargol Food Tech, das Proteinpulver aus Grashüpfern als alternative Proteinquelle vertreibt, und Wettbewerberns wie den asiatischen Coworking-Unternehmen Naked Hub und Spacemob und dem Frauen-Coworkingclub "The Wing" sind dies: die Programmierlern-Plattform Flatiron, die Design-Schule Designation, eine Community-Plattform namens Meetup, die Marketing-Intelligence Start-ups Unomy und Conductor sowie das Raumplaner-Tool Teem.

5 | 6

Mehr zum Thema