11.12.2018 
Immobilienprojekte der Tech-Konzerne

Warum Google jetzt auch Häuser baut

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Es war ein Deal, der selbst im Silicon Valley für Furore sorgte: Als vor einigen Wochen bekannt wurde, dass der Suchmaschinenkonzern Google für eine Milliarde Dollar einen Businesspark in seiner Heimatstadt Mountain View gekauft hatte, war dies der größte Immobilienkauf im Silicon Valley in diesem Jahr - und der zweitgrößte in den USA überhaupt.

Getoppt nur von einem anderen Kauf Googles im Frühling, als der Suchmaschinenkonzern 2,4 Milliarden Dollar für die ehemalige Keksfabrik Chelsea Market nahe Manhattans angesagtem Meatpacking District auf den Tisch gelegt hatte.

Für seinen neuesten Kauf in seiner Heimatstadt hat Google nun Pläne vorgelegt - und die zeigen, dass es dem Konzern dabei um weit mehr geht, als um mehr Platz für Server und Büros.

Wie der Nachrichtensender CNBC berichtet, sollen unter der Ägide des neuen Eigners neben Büros, Läden und öffentlichen Flächen auch rund 6600 Wohnungen entstehen, von denen ein Fünftel auch für einkommensschwächere Familien bereit gestellt werden sollen - was auch immer das im Silicon Valley heißt. Anfang 2019 soll dann öffentlich über die Pläne beraten werden.

Es sind nicht die ersten Schritte, die Google aktuell im Immobiliensektor unternimmt - aber die umfassendsten. Ging es dem Technologie-Konzern früher vor allem darum darum, genug Platz für die eigene Geschäftsentwicklung zu bekommen, gehen die Pläne des Tech-Giganten mittlerweile viel weiter.

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