29.01.2019 
Wettlauf um neuen Mega-Markt Gaming

Netflix' neue Angstgegner

Von

2. Teil: Wer alles um die Gaming-Milliarden kämpft

Verizon

Zu den Unternehmen, die das neue Netflix für Gaming werden wollen, gehört unter anderem der Mobilfunkanbieter Verizon . Laut der US-Seite "The Verge" testet Verizon aktuell einen Spieledienst namens Verizon Gaming.

Dieser enthält demnach Hits wie Destiny 2, Red Dead Redemption 2, Fortnite und God of War und soll wohl auf Android-Geräten angeboten werden. Die Infrastruktur, die die Nutzung solcher Spiele nahtlos erlauben soll, würde das geplante 5G-Netz bieten.

Nvidia

Der Grafikprozessor-Hersteller Nvidia betreibt schon seit Jahren mit Geoforce Now eine Art Cloud-Gaming-Service. Obwohl das Angebot die Betaphase bislang noch nicht verlassen hat, lassen sich damit laut der US-Tech-Seite "Engadget" bereits jetzt ziemlich friktionslos mehr als 400 Spiele spielen. Und Nvidia arbeitet aktuell an der Perfektionierung des Services - unter anderem einer Voice-Chat-Möglichkeit, die es den Spielern ermöglichen soll, sich innerhalb des Spiels miteinander zu unterhalten.

Amazon

Auch Amazon ist seit längerem im Gaming aktiv und arbeitet laut "The Information" bereits an einem eigenen Game-Streaming-Service, der dem Bericht zufolge allerdings nicht vor 2020 auf den Markt kommen dürfte. Über Erfahrungen im Gaming -Bereich verfügt der Konzern bereits, unter anderem mit dem Game-Engine Lumberyard und dem Live-Streaming-Videoportal Twitch, das Amazon 2014 für rund eine Milliarde Dollar kaufte. Twitch wird nach eigenen Angaben täglich von 15 Millionen Nutzern angesteuert, die im Schnitt 95 Minuten lang dabei zuschauen, wie jemand anderes ein Spiel spielt.

Microsoft

Die Masterminds hinter der Xbox machen aus ihrem Ziel, auch im Streaming von Games eine führende Rolle zu übernehmen, keinen Hehl. Im Oktober fiel der Startschuss für Project xCloud, das das Streamen von Spielen auf PCs, Tablets und Smartphones erleichtern soll. Ein Bereich, in dem Microsoft mit Azure schon einige Erfahrung hat. Auch mit Abomodellen wie dem Xbox-Game-Pass hat der Konsolen-Experte bereits experimentiert - wenn bislang auch nicht im Streaming-Geschäft.

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