13.08.2019 
Antrag bei US-Behörde

Amazon will mit Drohnenlieferungen loslegen

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2. Teil: DHL experimentiert in China

Amazon ist nicht das einzige Unternehmen, das an der Paketzustellung per Drohne arbeitet. So hat der US-Zusteller UPS eine entsprechende Genehmigung bereits im April beantragt. Und die Google-Tochter Wing, die in Australien bereits Erfahrungen mit Drohnenauslieferungen sammelte, hat sie für Lieferungen in Virginia im April bereits erhalten. Und hatte angekündigt, dort noch im Jahresverlauf einen Auslieferungs-Testbetrieb starten zu wollen.

Auch die Posttochter DHL unterhält bereits eigene Drohnenprojekte und liefert Berichten zufolge in der chinesischen Metropole Guangzhou bis zu fünf Kilo schwere Expresssendungen an einen Geschäftskunden über eine acht Kilometer Entfernung per Frachtdrohne aus. Auch in Deutschland hatte es einzelne Tests, beispielsweise auf die Nordseeinsel Juist, nach Reit im Winkl oder zwischen Bonn und Köln gegeben. Uber, FedEx, Intel, Qualcomm und Startups wie Airmap oder Flitery experimentieren ebenfalls mit der Technologie

Während sich UPS mit seinen Drohnenauslieferungsprojekten bislang vor allem auf den Gesundheitssektor und hier vor allem auf den Versand von Organen und Blut in schwer erreichbare Orte konzentriert, dürfte Amazon als Onlinehändler, der an dem Aufbau eigener Logistikdienste arbeitet, die Sache breiter angehen. Laut dem Konzern fallen zwischen 75 und 90 Prozent aller Pakete in die Gewichtsklasse, mit deren Auslieferung per Drohne Amazon nun beginnen will.

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