06.09.2017 
Richard Branson erwartet Hurrikan Irma auf Privatinsel

"Wir werden uns in den Weinkeller zurückziehen"

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Richard Branson auf Necker Island (Archivaufnahme von 2014)
imago/ZUMA Press
Richard Branson auf Necker Island (Archivaufnahme von 2014)

"Die Atmosphäre", schreibt Richard Branson, "ist gespenstisch, aber wunderschön." Auf seiner Privatinsel Necker Island erwartet der Milliardär derzeit die Ankunft des Hurrikans Irma - das Eiland liegt genau in dessen prognostizierter Bahn.

Über Twitter und einen Blog auf der Website seines Konzerns Virgin berichtet Branson von den Vorbereitungen für die Ankunft des Sturms. Dreimal habe er auf Necker Island bereits Hurrikane erlebt, schreibt der Milliardär; die Gebäude der Insel seien stabil gebaut und hätten spezielle Sturm-Außenjalousien. Einem Hurrikan der Kategorie fünf könne allerdings "fast nichts widerstehen".

Entsprechend aufwendig rüsten Branson und sein Team die Insel: Das Außenmobiliar türmt sich im Inneren eines Gebäudes, schwarze Planen spannen sich um die sonst offen gestalteten Häuser. Seine Nachbarn auf den British Virgin Islands rief Branson auf, den Sturm nicht zu unterschätzen und sichere Schutzräume aufzusuchen.

"Ich hatte keinen solchen Übernachtungsbesuch mehr, seit ich ein kleines Kind war", schreibt Branson über die Nacht von Dienstag auf Mittwoch: Heulender Wind und Regen seien Irma vorausgezogen, aber "alle sind ruhig und optimistisch." Ein Bild zeigt einen Teil von Bransons Team, das sich auf Stockbetten und Sofas ausruht.

Er erwarte, dass der Sturm Necker Island gegen 19 Uhr deutscher Zeit voll treffen werde, so Branson weiter. Gemeinsam mit seinen Gästen würde er sich dann in den gemauerten Weinkeller des Haupthauses zurückziehen: "So wie ich unser wunderbares Team kenne, wird danach wohl nicht mehr allzu viel Wein übrig sein."

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