24.05.2016  Umfrage zu den größten Ängsten der Manager

Davor fürchtet sich Ihr Chef

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Ängste gehören zum Menschsein: Unsere Spezies lebt im Bewusstsein des Todes - und unsere Fähigkeit, Kommendes vorherzusehen und Vergangenes zu erinnern, lehrt uns auch die Furcht. Aber wovor haben wir am meisten Angst? Und was unterscheidet die Ängste von Führungskräften von denen der breiten Masse? Das hat die Max Grundig Klinik mit Sitz Bühl im Schwarzwald in zwei repräsentativen Befragungen ermittelt.

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Im vergangenen Jahr erfasste sie, von welchen Ängsten sich die Bundesbürger in welchem Umfang betroffen fühlen - und jetzt fragte sie dieselben 16 typischen Angst-Szenarios gezielt bei Führungskräften ab: Von der Angst vor dem Altwerden, dem Tod, der Einsamkeit über die Angst vor Demütigungen und Versagen bis zur Sorge, die finanzielle Sicherheit oder den Arbeitsplatz zu verlieren.

Insgesamt, so Curt Diehm, ärztlicher Leiter der Klinik, "sind Führungskräfte nicht minder von persönlichen Ängsten betroffen als der Durchschnittsbürger. Allerdings sind die Ausprägungen unterschiedlich." Besonders Verlustängste seien bei den Leistungsträgern der Wirtschaft weit verbreitet.

Größere Unterschiede gibt es vor allem im beruflichen Bereich - Manager haben im Vergleich viel mehr Angst, im Job zu versagen, sie haben auch mehr Sorge, ihr Vermögen zu verlieren oder eine Suchterkrankung zu entwickeln."Die Werte und damit die Ängste von Managern zeugen von einem deutlich erkennbaren materialistisch orientierten Weltbild. Führungskräfte sind sehr stark auf Beruf, Erfolg, Geld und die Versorgungssicherheit ihrer Familien fixiert, stärker als der Bevölkerungsquerschnitt", so Diehm.

Hier geht es zur Gesamtauswertung beider Befragungen.

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