11.10.2017  Top-Wirtschaftsprofessor der NYU gibt Prognosen ab

3 Gründe, warum Amazon die 1-Billion-Dollar-Marke knacken wird

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Im Interview mit der Online-Finanz-Zeitschrift "TheStreet.com" erklärt Scott Galloway, einer der besten 50 Wirtschafts-Professoren der Welt, wieso Amazon das erste 1-Billion-Dollar-Unternehmen wird. Und er gibt eine Prognose zu Amazons künftigen Innovationen ab.

Das Rennen um Platz 1 der wertvollsten Unternehmen läuft: Die "Big Four" - also Facebook , Google , Amazon und Apple - buhlen um Marktanteile, Kapitalanhäufung und die neuesten Innovationen. Diese Tech-Giganten haben nicht nur neue Geschäftsmodelle entwickelt. Sie versuchen ständig die Regeln des Wirtschaftslebens und die Voraussetzungen für Erfolg neu zu definieren und so zum Spitzenreiter zu werden.

Wer also macht das Rennen? Wer wird das erste Unternehmen, das mit Blick auf seinen Börsenwert die 1-Billion-Dollar-Marke knackt?

Einer scheint die Antwort zu wissen: Scott Galloway lehrt an der NYU Stern School of Business zu den Themen "Brand Strategy" und "Digital Marketing" und wurde 2012 als "einer der besten 50 Wirtschafts-Professoren der Welt" ausgezeichnet. In einem Interview mit der amerikanischen Online-Finanz-Zeitschrift "TheStreet.com" erklärt er die Strategie, die Amazon verfolgt, welche Vorteile der Tech-Gigant gegenüber anderen Wettbewerbern hat und welche Innovation besonders zum Erfolg beitragen wird.

Schon seit geraumer Zeit rumort es um "die vier apokalyptischen Reiter", wie Marketing-Guru Galloway sie bezeichnet. Insbesondere Apple und Amazon seien auf dem besten Weg in Richtung einer Marktkapitalisierung von 1 Billion Dollar. Und obwohl Amazons Börsenwert sich bislang auf 460 Milliarden beläuft und Apple mit 795 Milliarden Dollar derzeit noch weit voraus ist, sagt Galloway: "Amazon's stock will be anti-gravity", oder mit anderen Worten, auf Deutsch und etwas zugespitzt: Die Aktie wird in den Weltraum schießen. "Wenn man betrachtet, in welchen Bereichen Amazon gegen die anderen drei vorstößt, gewinnt der Versandhandel in jeder Beziehung".

Galloway nennt dafür vor allem drei Gründe:

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