04.05.2017  T-Mobile-Chef

US-Wonderboy Legere erneut Top-Verdiener bei der Telekom

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John Legere: Das US-Geschäft der Telekom brummt - und die Bezüge des T-Mobile-Chefs brummen mit.
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John Legere: Das US-Geschäft der Telekom brummt - und die Bezüge des T-Mobile-Chefs brummen mit.

John Legere (58), CEO von T-Mobile US, profitiert finanziell außerordentlich von den jüngsten Erfolgen seines Unternehmens. John Legere (58), CEO von T-Mobile US, profitiert finanziell außerordentlich von den Erfolgen seines Unternehmens. Legere hat 2016 insgesamt 20,1 Millionen US-Dollar erhalten, was sich aus Fixum, erfolgsabhängigem Bonus und Aktien zusammensetzt,

wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.Damit gehört Legere zu den am besten verdienenden amerikanischen Managern überhaupt - und liegt weit über den Vergütungen anderer Telekom-Topmanager. So erhielt Konzernchef Tim Höttges zuletzt 4,3 Millionen Euro (4,6 Millionen Dollar).

T-Mobile US war in den letzten Jahren deutlich schneller gewachsen als seine Wettbewerber und konnte den Börsenwert auf gut 56 Milliarden US-Dollar steigern. Im anstehenden Fusionspoker auf dem US-Markt versetzt dies Höttges in eine vorteilhafte Ausgangsposition.

Als für die Telekom attraktivste Option gilt eine Übernahme des Wettbewerbers Sprint, der sich im Besitz der japanischen Softbank befindet, heißt es in Aufsichtsratskreisen der Telekom. Das Bonner Unternehmen hält knapp 65 Prozent an T-Mobile US.

Legere soll die Fusion managen und hat inzwischen eine Vertragsverlängerung erhalten. Gleichzeitig wurde seine fixe Jahresvergütung im März um 3,5 Millionen US-Dollar angehoben.

Korrektur-Hinweis der Redaktion: In einer früheren Fassung des Beitrags hatten wir berichtet, "Legere soll 2016 insgesamt gut 45 Millionen US-Dollar erhalten haben". Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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