25.08.2017  Spielwarenhersteller plant Restrukturierung

Lego baut um - Streichung hunderter Jobs möglich

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Lego-Feuerwehrmänner: Auch beim Spielzeughersteller scheint es aktuell an mehreren Stellen zu brennen
REUTERS
Lego-Feuerwehrmänner: Auch beim Spielzeughersteller scheint es aktuell an mehreren Stellen zu brennen

Europas größter Spielwarenhersteller Lego bereitet ein Umbauprogramm vor. Unter dem Arbeitstitel "Simplicity for Growth" werde auch der Abbau von Hunderten Arbeitsplätzen geprüft, berichtet das manager magazin in seiner September-Ausgabe, die am 25. August erscheint.

Der Vorstoß ist eine Reaktion auf den zuletzt schwachen Geschäftsverlauf. In den wichtigsten Märkten Europas liegt der Abverkauf im Handel zur Jahresmitte zwischen 3 und 13 Prozent im Minus.

Erst kürzlich hatte der dänische Familienkonzern einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben: Konzernchef Bali Padda muss sein Amt Anfang Oktober nach nur neun Monaten wieder abgeben und wird durch Niels B. Christiansen ersetzt. Der 51-Jährige kommt vom Industriekonzern Danfoss.

Auch die erst im April berufene Personalchefin Padma Thiruvengadam ist schon wieder weg, ihre Aufgabe soll nach mm-Informationen Chief Commercial Officer Loren I. Shuster übernehmen. Die Länderverantwortlichen berichten dann direkt an den neuen CEO. Details zu dem Umbauprogramm könnte es schon mit der Halbjahresbilanz am 5. September geben.

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