12.03.2018  Strompreise, Arbeitsplätze, Konzernstrategien

Was Sie zum Mega-Deal von Eon und RWE wissen müssen

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Strommast im Sonnenuntergang: Eon und RWE mischen die deutsche Energiebranche auf
DPA
Strommast im Sonnenuntergang: Eon und RWE mischen die deutsche Energiebranche auf

Die Nachricht schlug am Wochenende ein wie eine Bombe: Heimlich, still und leise verhandeln Manager der Energiekonzerne Eon und RWE offenbar seit Wochen über eine Großtransaktion, nach der der deutsche Energiemarkt um einiges anders aussehen wird.

In der Nacht zum Sonntag ließen beide Unternehmen die Katze aus dem Sack: Die erst vor zwei Jahren ausgegründete RWE-Tochter Innogy soll wieder von der Bildfläche verschwinden. Das Unternehmen soll in einem ersten Schritt von Eon geschluckt werden. Daraufhin wollen Eon und RWE verschiedene Geschäftsaktivitäten untereinander neu aufteilen, sodass am Ende Eon zu einem Spezialisten für Stromvertrieb und Netzbetrieb wird und RWE zu einem breit aufgestellten Stromerzeuger.

Eine Premiere bringt das Vorhaben zudem ebenfalls mit sich: RWE will sich im Zuge des Gesamtkonzeptes erstmals am einstigen Erz-Konkurrenten Eon beteiligen.

Der gesamte Deal betrifft drei Großunternehmen mit zehntausenden Mitarbeitern. Darüber hinaus dürften sich viele andere über die Pläne Gedanken machen, von den Aktionäre der Konzerne über die Stromkunden bis hin zu Gewerkschaften und Politik. Sie alle stehen seit diesem Wochenende vor einem Großvorhaben, das schwer zu durchblicken ist, und bei dem sich derzeit noch viele Fragen stellen. manager magazin online beantwortet die wichtigsten:

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