13.02.2018  Interesse an Stromnetz

Wie China auf kritische deutsche Infrastruktur zugreift

Von Nils-Viktor Sorge
Stromnetz-Arbeiten in Chuzhou, China
REUTERS
Stromnetz-Arbeiten in Chuzhou, China

5. Teil: Wer steckt hinter SGCC, und was zeichnet das Unternehmen aus?

Folgen Sie Nils-Viktor Sorge auf twitter

Wie der Name nahelegt, ist SGCC in den Händen des chinesischen Staates. Der Konzern gliedert sich im Heimatland in fünf regionale Untereinheiten. Mit einem Umsatz von deutlich mehr als 300 Milliarden Dollar gilt das Unternehmen als zweitgrößtes Unternehmen der Welt - hinter Einzelhandelsriese Wal-Mart aus den USA. SGCC beschäftigt mehr als 900.000 Mitarbeiter.

Die internationalen Aktivitäten des Konzerns erstrecken sich inzwischen auf zahlreiche Länder auf mehreren Kontinenten. Auf den Philippinen setzte sich SGCC 2007 in einer Ausschreibung durch, das nationale Stromnetz für 25 Jahre zu betreiben. In Australien ist State Grid an mehreren Netzbetreibern beteiligt. In Portugal hält SGCC 25 Prozent am Übertragungsnetzbetreiber REN und ist damit größter Anteilseigner.

5 / 6

Mehr zum Thema