13.02.2018  Interesse an Stromnetz

Wie China auf kritische deutsche Infrastruktur zugreift

Von Nils-Viktor Sorge
Stromnetz-Arbeiten in Chuzhou, China
REUTERS
Stromnetz-Arbeiten in Chuzhou, China

4. Teil: Lässt sich der Einstieg der Chinesen verhindern?

Kaum. Die Außenwirtschaftsverordnung zählt Unternehmen aus der Energiewirtschaft zwar zur "kritischen Infrastruktur". Doch prüfen kann das Bundeswirtschaftsministerium eine Beteiligung nur, wenn diese mindestens 25 Prozent der Geschäftsanteile des deutschen Unternehmens betrifft.

Verkäufer des 20-Prozent-Anteils ist zudem der australische Fonds IFM Investors - ebenfalls ein Unternehmen, das außerhalb der Europäischen Union beheimatet ist. Hauptaktionär bei 50 Hertz (Umsatz: knapp 9,5 Milliarden Euro, 1000 Mitarbeiter) ist der belgische Stromnetzbetreiber Elia mit 60 Prozent. IFM hält derzeit noch insgesamt 40 Prozent.

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