13.03.2018  Aufsichtsräte von RWE und Eon billigen Mega-Deal

Innogy-Zerschlagung könnte 5000 Jobs kosten

Strommasten: RWE und Eon teilen den Strommarkt neu unter sich auf
DPA
Strommasten: RWE und Eon teilen den Strommarkt neu unter sich auf

7. Teil: Was muss noch passieren, bis der Deal in trockenen Tüchern ist?

Bindende Verträge wurden noch nicht abgeschlossen. Vor Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung bedürfe es noch der Zustimmung der Gremien von Eon und RWE, teilten die Unternehmen mit. Die Aufsichtsräte haben sich Berichten zufolge bereits am Sonntag mit dem Vorhaben befasst und sollen womöglich bereits am heutigen Montag entscheiden. Zudem steht die Durchführung der gesamten Transaktion unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Zustimmung.

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Zudem können die Innogy-Aktionäre, die die verbleibenden 23 Prozent der Anteile besitzen, mitspielen. Ihnen unterbreitet Eon ein freiwilliges Übernahmeangebot. Dabei sollen die Anteilseigner nach aktuellem Stand 40 Euro je Aktie in bar erhalten. Dieser Wert setzt sich aus einem Angebotspreis von 36,76 Euro je Aktie sowie den Zahlungen aus den unterstellten Dividenden der Innogy von 3,24 pro Aktie für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 zusammen.

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