13.03.2018 
Aufsichtsräte von RWE und Eon billigen Mega-Deal

Innogy-Zerschlagung könnte 5000 Jobs kosten

Strommasten: RWE und Eon teilen den Strommarkt neu unter sich auf
DPA
Strommasten: RWE und Eon teilen den Strommarkt neu unter sich auf

6. Teil: Was bedeutet der Deal für die Stromkunden?

Welche Auswirkungen die geplante Transaktion von Eon und RWE auf den Strommarkt und die Strompreise haben wird, ist derzeit noch kaum absehbar. Verbraucherschützer hoffen jedenfalls auf sinkende Strompreise in Deutschland.

Jeder Wettbewerber, der vom Strommarkt verschwinde, sei zwar für den Verbraucher "eine traurige Nachricht", sagte Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), dem "Handelsblatt". "Innogy ist aber ein eher teurer Grundversorger, darum ist zu hoffen, dass Eon die Strompreise senken wird."

Es gibt aber auch kritische Töne. "Der deutsche Strommarkt leidet ja immer noch unter zu wenig Wettbewerb, und die niedrigen Börsenpreise kommen bei den Verbrauchern nach wie vor nicht an", sagte die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Tabea Rößner. "Insofern ist es keine gute Nachricht, wenn Wettbewerber verschwinden."

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