11.01.2018  Verbesserte Fahrassistenten vs. Roboterauto-Straßentests

Kampf der Systeme bei autonomen Autos verschärft sich

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Autonom fahrendes Auto in Las Vegas: US-Firmen bauen Testflotten mit hunderten Roboterautos auf
Aptiv
Autonom fahrendes Auto in Las Vegas: US-Firmen bauen Testflotten mit hunderten Roboterautos auf

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas überbieten sich IT-Konzerne und Autohersteller mit Ankündigungen zu selbstfahrenden Autos. Neue Superchips sollen den Straßenverkehr schneller und mithilfe künstlicher Intelligenz analysieren. Millionenfach verbaute Sensoren sammeln noch in diesem Jahr automatisch Daten für hochauflösende Karten.

Deutschlands Autohersteller geben sich im großen Messereigen in Nevada vergleichsweise ruhig. Dabei spielen sie bei der Entwicklung selbstfahrender Autos ganz vorne mit, wie eine neue Studie zeigt. Für ihren Index Automatisiertes Fahren vergleichen die Unternehmensberatung Roland Berger und die Aachener Forschungsgesellschaft fka regelmäßig, welche Fortschritte Autohersteller und Märkte bei der Entwicklung selbstfahrender Autos machen.

Grafik 1: Deutschland und USA führen zusammen den AV-Index an
fka; Roland Berger
Grafik 1: Deutschland und USA führen zusammen den AV-Index an

Die gute Nachricht: Deutschland führt auch Ende 2017 zum wiederholten Mal den Index an - gemeinsam mit den USA. Punkten können die deutschen Autohersteller laut den Studienautoren bei einer wichtigen Vorstufe in Richtung Roboterauto.

Damit haben die Deutschen einen Vorsprung bei einer wichtigen Vorstufe zum vollständig selbstfahrenden Auto. Allerdings sichert das noch nicht die künftige Pole Position, warnt Roland-Berger-Experte Wolfgang Bernhart. "Es ist ein Kampf der Systeme", meint er. "Die einen vermarkten ihre immer weiter verbesserten Assistenzsysteme und verdienen damit schon jetzt sehr gut. Die anderen fokussieren sich eher auf das komplett autonom fahrende Auto."

Wo die Deutschen besonders gut sind, zeigen die Studienautoren anhand einer Grafik ...

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