24.04.2018  Opel-Mitarbeiter gegen PSA

Warum der Streit um die Opel-Sanierung eskaliert

Von
Protestkundgebung von Mitarbeitern des Opel-Werks Eisenach
DPA
Protestkundgebung von Mitarbeitern des Opel-Werks Eisenach

Bei Opel geht es nach monatelanger Ruhe wieder einmal hoch her: Das Opel-Management und Arbeitnehmervertreter streiten heftig über die Sanierung der kriselnden Automarke - und die Auseinandersetzungen nehmen an Schärfe zur.

Die IG Metall wirft dem neuen Opel-Eigentümer, der französischen Groupe PSA mit ihren Marken Peugeot, Citroen und DS, Erpressung vor. Opel-Chef Lohscheller erklärt öffentlich, dass Opels Produktionskosten in Eisenach aktuell nicht wettbewerbsfähig seien.

Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel schaltete sich in den Konflikt ein und forderte PSA und Opel auf, gemachte Zusagen einzuhalten. Nun hat sich auch noch PSA-Chef Carlos Tavares zu dem Konflikt zu Wort gemeldet. Er rechnet damit, dass sich der Konflikt noch ein paar Wochen hinzieht.

Doch worum geht es beim jüngsten Opel-Zoff, was fordern die einzelnen Gruppen, und welche Zusagen gab es überhaupt? Ein kurzer Zwischenstand zu den wichtigsten Streitpunkte und Hintergründen des Streits.

1 / 4

Mehr zum Thema