06.07.2018  Sharing-Angebot "We" setzt auf Elektroauto-Flotten

So will sich VW beim Carsharing von der Konkurrenz abheben

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So sollen die Elektroautos von VWs neuem Carsharing-Dienst We aussehen
Volkswagen
So sollen die Elektroautos von VWs neuem Carsharing-Dienst We aussehen

In Sekundenschnelle eben mal ein Auto mieten: Das ist ein Angebot, das in größeren Städten wie Berlin, Hamburg, Köln oder München immer mehr Fans findet. Carsharing-Angebote wie Car2Go oder DriveNow lassen Nutzer per App Fahrzeuge suchen und buchen. Die Mietwagen sind im gesamten Stadtzentrum verteilt und nicht an Verleihstationen gebunden - und lassen sich per Smartphone auf- und verschließen. Bezahlt wird pro genutzter Minute, im Minutenpreis von um die 30 Cent ist auch der verbrauchte Kraftstoff enthalten.

Hinter den größten Anbietern dieser modernen Art des Carsharings, Car2Go und DriveNow, stecken die Autokonzerne Daimler und BMW. Das Geschäft wächst kontinuierlich, und Studien sagen solchen modernen Formen des Autoteilens eine goldene Zukunft bevor.

Diese sieht nun auch der Volkswagen-Konzern, der sich nach einem gescheiterten Feldversuch namens Quicar in Hannover beim Carsharing auffällig zurückhielt. Nun machen die Wolfsburger eine große Kehrtwende: Am Mittwoch gaben die Wolfsburger bekannt, dass sie ab dem kommenden Jahr in Deutschland einen Carsharing-Dienst starten wollen - und damit in direkte Konkurrenz zu Daimlers Carsharing-Angebot Car2Go und BMWs DriveNow treten werden.

"Wir sind der Überzeugung, dass der Carsharing-Markt noch Potenzial hat", meinte der Vertriebsschef der Marke VW, Jürgen Stackmann, dazu selbstbewusst. Der Sinneswandel bei VW hat zum einen mit dem Ziel zu tun, bis 2025 zum weltweit führenden Mobilitätsanbieter aufzusteigen. Zum anderen spielt dabei wohl auch die Elektroauto-Offensive eine Rolle, die VW gerade vorbereitet.

Denn anders als bei der Konkurrenz soll die Flotte des "We" genannten Angebots ausschließlich aus Elektroautos bestehen. Im Jahr 2020 will der Autobauer das Angebot auch auf europäische, nordamerikanische und asiatische Metropolen ausdehnen.

Doch allzu viele Details über das künftige Angebot gab Stackmann in Berlin nicht bekannt. manager-magazin.de hat deshalb nochmal bei Volkswagen nachgefragt, wie sich der neue Dienst von der bereits etablierten Konkurrenz unterscheiden soll - und wie groß VW in den Markt einsteigen will. Hier die wichtigsten Eckpunkte:

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