13.02.2018 
BMW-Chef Krüger hat noch Luft nach oben

BMW steigert Absatz, doch Mercedes und Audi bleiben vorn

BMW 3er: Knapp 150.000 Autos konnte BMW im Januar unter seiner Stammmarke verkaufen
BMW
BMW 3er: Knapp 150.000 Autos konnte BMW im Januar unter seiner Stammmarke verkaufen

Der Autobauer BMW ist beim Absatz mit einem Rückstand auf die Premium-Konkurrenten Mercedes-Benz und Audi ins neue Jahr gestartet. Im Januar verkaufte BMW inklusive der Kleinwagenmarke Mini weltweit 169.538 Autos und damit 3,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte.

Von der Stammmarke BMW wurde der Konzern 148.400 Autos los, das waren 3,4 Prozent mehr. Konkurrent Mercedes-Benz hatte im Januar 193.414 Wagen verkauft. Selbst die zuletzt im Rennen der Oberklasse hinten liegende VW-Tochter Audi lag im Januar mit 149.100 Autos knapp vor BMW.

BMW-Chef Krüger im Interview: "Die Nummer eins. Überall"

BMW-Chef Harald Krüger hatte jüngst allerdings zur Jagd auf die Stuttgarter geblasen. Er will die Hausmarke der Münchener bis 2020 wieder an der Spitze sehen, wie er im Interview mit manager magazin sagte. "Auf das Ziel verpflichte ich mein Team, auch wenn das kein Spaziergang wird", so Krüger. BMW hatte 2016 nach vielen Jahren den Spitzenplatz an Mercedes verloren.

la/dpa

Mehr zum Thema