12.06.2018  Fußball-Wettmeisterschaft

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Ihren Tippspiel-Sieg

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8. Teil: Statistische Wahrscheinlichkeit von Ergebnissen berücksichtigen

Schande von Gijon (Deutschland-Österreich 1982): Ein 1:0 kommt recht häufig vor
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Schande von Gijon (Deutschland-Österreich 1982): Ein 1:0 kommt recht häufig vor

Jeder, der sich ein wenig mit Fußball auskennt, weiß, dass in nur wenigen Spielen fünf, sechs oder mehr Tore fallen. Als extrem waghalsig wäre daher ein Tipp-Strategie zu bezeichnen, die oft ein 4:3 oder ein 6:0 vorhersagt.

Könnte es also helfen, gezielt Ergebnisse zu tippen, die besonders häufig vorkommen? Fast jeder hat schon einmal von einem Fußball-Laien gehört, der mit Erfolg stoisch 1:1 oder 2:1 tippt. Sogar verstorbene Tipper sollen mit diesem testamentarisch geregelten Wettverhalten schon Trophäen gewonnen haben.

Davon abgesehen, dass ein derartiges Verhalten Langeweile verbreitet (und deshalb in manchen Tipprunden verboten ist), ist auch Vorsicht geboten. Denn gerade bei Weltmeisterschaften gelten andere Gesetzmäßigkeiten als in der Liga. Dort ist das häufigste Ergebnis das 1:1, danach kommen 2:1 und 1:0.

Bei Weltmeisterschaften beginnen aber hier Schwierigkeiten. Unentschieden gibt es nur in der Vorrunde. Und wer 1:0 oder 2:1 tippt, muss sich ja für einen Sieger entscheiden. Während in der Bundesliga statistisch am häufigsten die Heimmannschaft gewinnt, gibt es eine solche (mit Ausnahme des Gastgebers) bei der WM-Endrunde nicht. Hilfsweise könnten Tipper aber ihren jeweiligen Favoriten zur Heimmannschaft umdeuten und auf einen knappen Sieg setzen.

Strategischer Nutzwert für Tipper: hoch

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