12.06.2018  Fußball-Wettmeisterschaft

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Ihren Tippspiel-Sieg

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6. Teil: Tippen nach Bauchgefühl

"Am Ende gewinnt Deutschland", wusste schon Englands Legende Gary Lineker
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"Am Ende gewinnt Deutschland", wusste schon Englands Legende Gary Lineker

"England ist für mich ein Mitfavorit" - mit dieser Aussage sind Tipper in den vergangenen Jahrzehnten reihenweise auf die Nase gefallen. Denn immer wieder haben Lineker, Gascoigne, Rooney und Konsorten bewiesen, dass Tradition und Geld allein eben nicht den Pokal gewinnen.

Und dennoch: Klischees und vom Bauchgefühl geprägten Annahmen haben schon ihre Richtigkeit, sagt Psychologe Raab. Er hat mit Kollegen den Ausgang vergangener Turniere ausgewertet und festgestellt: Die historisch guten Mannschaften sind in der Regel auch beim nächsten Turnier gut.

"Wer wenig Ahnung hat, sollte sich lieber auf sein Bauchgefühl verlassen", sagt Raab. Aktuelle Hypes um Geheimfavoriten und Rankings wie die FIFA-Weltrangliste sind wenig aussagekräftig im Vergleich zum fundierten Halbwissen.

Das trifft letztlich auch ein bisschen für England zu. Den Titel haben die Briten zwar seit 1966 nicht mehr geholt. Ins Viertel- oder Halbfinale sind sie aber auch des Öfteren vorgestoßen. Und Platz 6 in der ewigen Tabelle ist ja auch nicht so schlecht.

Strategischer Nutzwert für Tipper: mittel bis hoch

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