13.06.2018 
Ausrüster der WM-Teams von Uhlsport bis Hummel

Diese Underdogs fordern Adidas und Nike heraus

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5. Teil: New Balance: Gleich zweimal vertreten - leider nur in Kleinstaaten

Panamas Präsident Juan Carlos Varela (Mitte) verabschiedet die Mannschaft nach Russland
AFP
Panamas Präsident Juan Carlos Varela (Mitte) verabschiedet die Mannschaft nach Russland

New Balance heißt die Firma, die den irischen Fußballverband nach 23 Jahren von Umbro abwarb - in der Spätphase der Qualifikation, die dann jedoch das Aus gegen Hummels Dänen brachte.

Das Bostoner Unternehmen ist durchaus eine Größe im Sportgeschäft mit Milliardenumsatz, aber vorwiegend bekannt für Laufschuhe und Leichtathletik. Den Einstieg ins Fußballgeschäft verkündete New Balance erst 2015 - und versucht jetzt den großen Aufschlag. Für Champions-League-Finalist FC Liverpool setzen die Amerikaner eine neunstellige Summe pro Jahr ein. Weitere Clubs wie Celtic, Porto, Sevilla oder Bilbao sind Umsatz- und Imageträger.

Mit den Nationalmannschaften fällt der Markteintritt schwerer. Ohne Irland bleiben noch zwei Teams mit New-Balance-Trikots: Costa Rica und Panama, beides kleine mittelamerikanische Nationen, die höchstens über in die USA eingewanderte Fans kommerziellen Erfolg versprechen - immerhin sind sie in der Qualifikation an den von Nike gesponserten großen USA vorbeigezogen. Costa Rica hat sich bereits einigen internationalen Respekt erworben, Panama könnte als WM-Neuling zumindest für einen Überraschungseffekt sorgen.

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