13.06.2018  Ausrüster der WM-Teams von Uhlsport bis Hummel

Diese Underdogs fordern Adidas und Nike heraus

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4. Teil: Umbro: Die Traditionsmarke entsteht neu

Perus Star Paolo Guerrero (mit gereckter Faust) und Mitspieler bei einem Freundschaftsspiel
AFP
Perus Star Paolo Guerrero (mit gereckter Faust) und Mitspieler bei einem Freundschaftsspiel

Umbro war einmal eine große Marke im Fußballgeschäft - bevor die Dominanz von Adidas begann. Zur WM 1966 in England trugen fast alle Teilnehmer außer der Sowjetunion und Nordkorea das heimische Textil. 2007 wurde die Firma an Nike verkauft, 2012 weiter an die US-Firma Iconix Brand Group - aber ohne den lukrativen Ausrüstervertrag mit der englischen FA.

Deshalb steht jetzt ein Neuanfang an. Mit Peru haben die Briten eine Mannschaft im Rennen, die es nur knapp zur WM schaffte, aber trotzdem als spielstark gilt und wegen der Passion im 33-Millionen-Land für hohe Trikotverkaufszahlen gut ist. Senegal lief während der Qualifikation auch noch mit Umbro-Kleidung auf, wanderte aber über Umwege zu Puma ab. Auch Irland konnte Umbro trotz all der Tradition nicht unter Vertrag halten - aber die Mannschaft, die ein echter Verkaufsschlager hätte werden können, fährt ohnehin nicht zur WM ...

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