20.04.2018  Nach Pleite der Airline - Winkelmann muss weiter arbeiten

Letzter Chef von Air Berlin muss für Millionengehalt doch noch etwas tun

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Er bleibt an Bord: Der letzte Chef von Air Berlin, Thomas Winkelmann, muss seinen mit 4,5 Millionen Euro dotierten Vierjahresvertrag bei der gescheiterten Airline erfüllen. Der Ex-Vorstandschef soll dabei helfen, Geld einzutreiben.
DPA
Er bleibt an Bord: Der letzte Chef von Air Berlin, Thomas Winkelmann, muss seinen mit 4,5 Millionen Euro dotierten Vierjahresvertrag bei der gescheiterten Airline erfüllen. Der Ex-Vorstandschef soll dabei helfen, Geld einzutreiben.

Der letzte Chef von Air Berlin, Thomas Winkelmann (58), muss weiter für das gescheiterte Unternehmen arbeiten. Nach dem Kollaps der Fluglinie im vergangenen Sommer war erwartet worden, dass der Manager bald aufhören würde.

Nun haben Gläubigervertreter und der Insolvenzverwalter beschlossen, Winkelmann auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die seit Freitag (20. April), im Handel ist.

Der ehemalige Vorstandschef soll insbesondere dabei mitwirken, Außenstände von Air Berlin zu identifizieren und einzutreiben. So hatten Flughäfen in den letzten Monaten der Airline Abschlagszahlungen verlangt, die zum Teil noch zurückerstattet werden müssen.

Mit Winkelmanns Weiterbeschäftigung entfällt zugleich das öffentlich beklagte Szenario, dass der vormalige Lufthansa-Manager bei Air Berlin für wenige Monate Arbeit den gesamten Lohn seines Vierjahresvertrags in Höhe von 4,5 Millionen Euro bekommt.

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