11.06.2018 
Warum über Stahl und Erdnussbutter gestritten wird

Hier hat der Handel zwischen EU und USA Schieflage

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Containerschiff vor der Skyline von San Francisco
Hapag-Lloyd
Containerschiff vor der Skyline von San Francisco

Am Streit um Handel ist der G7-Gipfel gescheitert. US-Präsident Donald Trump verschärft die Konfrontation besonders mit der EU. "Handelskriege sind gut und leicht zu gewinnen", hatte er sein Credo schon im März gefunden - und will jetzt den Beweis antreten. Die Eskalation mit gegenseitigen Strafzöllen ist in Gang.

Die aktuelle Handelsstatistik zeigt, wie groß die Herausforderung ist. Die USA haben 2017 im Warenhandel (ohne Dienstleistungen) ein Defizit von 566 Milliarden Dollar eingefahren - 2,9 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Der Großteil davon ging mit 375 Milliarden Dollar auf Chinas Konto. Gegenüber der Großmacht, gegen die Trump im Wahlkampf aggressive Reden schwang, übt er derzeit versöhnliche Töne - die Chinesen zeigen sich bemüht, mehr US-Waren einzukaufen.

Die Europäische Union, mit 151 Milliarden Dollar Überschuss gegenüber den USA die Nummer zwei und ihrerseits angetrieben von der deutschen Exportmacht, rückt dadurch umso mehr in den Fokus. Wir zeigen, wie es um den transatlantischen Handel in den wichtigsten Warengruppen steht:

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