14.12.2016  Schwartz und Solomon als Nachfolger für Cohn

Der Präsident liebt Goldman Sachs - und Goldman Sachs ernennt zwei neue Präsidenten

Gary Cohn: Dieser Mann ist zu wichtig, um nur einen Nachfolger zu haben
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Gary Cohn: Dieser Mann ist zu wichtig, um nur einen Nachfolger zu haben

Goldman Sachs ist der größte Trump-Gewinner, die Investmentbank entsendet neben Gary Cohn gleich mehrere Manager in die neue US-Regierung. Nun gibt Goldman die Nachfolger von Cohn bekannt.

Der in die US-Regierung gewechselte Goldman-Sachs -Manager Gary Cohn bekommt bei der Investmentbank zwei Nachfolger. Der bisherige Finanzchef Harvey Schwartz und der Investmentbanker David Solomon seien künftig gemeinsam als Vorstände für das operative Geschäft (COO) zuständig, teilte Goldman Sachs am Mittwoch mit. Beide übernehmen von Cohn auch das Amt des Präsidenten.

Der 56-jährige Cohn wird unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump Chef des nationalen Wirtschaftsrates. Er hatte als potenzieller Nachfolger von Vorstandschef Lloyd Blankfein gegolten, der aber keine Zeichen von Amtsmüdigkeit zeigt.

Schwartz gibt sein Amt als Finanzchef Ende April an Marty Chavez ab, der bei Goldman Sachs bisher als Chief Information Officer (CIO) fungiert. Solomon war 1999 von Bear Stearns zu Goldman Sachs gekommen und ist einer von zwei Chefs der Investmentbanking-Sparte. Den Titel als COO und Präsident hatten bei Goldman Sachs bereits bis 2009 jeweils zwei Manager inne.

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la/dpa/reuters