21.10.2016  Britische Regierungsstudie: Deutschland vorne

Warum Deutschland für junge Menschen der beste Standort ist

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Die britische Regierung hat in einer groß angelegten Studie die weltweiten Bedingungen für junge Menschen verglichen. Der "Global Youth Development Index and Report 2016" des Commonwealth-Ministeriums untersucht die Zukunftschancen junger Menschen zwischen 15 und 29 Jahren auf der ganzen Welt. 183 Länder wurden unter 18 Gesichtspunkten in fünf Bereichen unter die Lupe genommen: Chancen im Beruf, Bildung, Gesundheit, politische Teilhabe und Bürgerengagement.

1,8 Milliarden junge Menschen gibt es auf unserem Planeten - und nur die wenigsten leben in den Ländern, die die besten Chancen bieten. Bis auf zwei Ausnahmen, Australien und Japan, finden sich in den Top Ten geografisch nur in Europa gelegene Länder - hier wohnen aber nur 6 Prozent der jungen Menschen.

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90 Prozent von ihnen leben in weniger entwickelten Ländern, vor allem in Südasien und Afrika; die Schlusslichter im Ranking liegen ausnahmslos in Subsahara-Afrika, am schlechtesten sind die Chancen für junge Leute in der Zentralafrikanischen Republik, dem Tschad und der Elfenbeinküste.

Ein Drittel der jungen Leute muss zudem in unsicheren Gebieten und in Konfliktregionen leben. Vor allem junge Männer werden überdurchschnittlich oft Opfer von Gewalt, viel mehr als ältere Menschen.

Bei den Bildungschancen hingegen sieht es besonders für Mädchen und Frauen düster aus: 60 Prozent der Analphabeten in der Altersklasse sind weiblich, viele haben keinen Zugriff auf ein eigenes Bankkonto, und zwei Drittel der jungen Menschen ohne Job, Ausbildung oder Schulzugang sind ebenfalls weiblich.

Hier geht es zum Ranking der Top Ten in der Jugend-Studie.

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