05.10.2017  Henkel, Merck, Porsche, Hueck und Co

Das sind Deutschlands reichste Sippen

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9. Teil: Platz 2: Familie Brenninkmeijer - Textilhändler vertraut auf Immobilien

Platz 2: Familie Brenninkmeijer (im Bild Dominic Brenninkmeyer (Archiv)). C&A, Düsseldorf; Cofra, Schweiz. Textilhandel, Immobilien, Beteiligungen. 1800 Familienmitglieder. 20 Mrd. Euro (- 1 Mrd.)
DPA
Platz 2: Familie Brenninkmeijer (im Bild Dominic Brenninkmeyer (Archiv)). C&A, Düsseldorf; Cofra, Schweiz. Textilhandel, Immobilien, Beteiligungen. 1800 Familienmitglieder. 20 Mrd. Euro (- 1 Mrd.)

Im Jahre des Herrn 1841 machten sich Clemens und August Brenninkmeijer als fahrende Händler auf, allerlei Textilien unters Volk zu bringen. Heute gebieten ihre Ahnen unter der Marke C&A über etwa 2000, meist ziemlich große Klamottenläden in 21 Ländern. Das ist stattlich, aber weit weniger einträglich als früher. Denn gegen Zalando, Primark, Zara oder H&M fiel den Brenninkmeijers bisher wenig mehr ein außer Schrumpfen und Streichen.

Kürzlich haben sie für das Business in Europa Ex-Rewe Chef Alain Caparros verpflichtet: Der soll jetzt die Trendwende schaffen. Gottlob gibt es bei den streng katholischen Brenninkmeijers noch weitere Standbeine.

Die Sippe kann vor allem fest aufs Immobiliengeschäft vertrauen. Auf 7,5 Milliarden Euro taxiert der familieneigene Verwalter Redevco den Wert des Portfolios. Vor einem Jahr waren es nur 6,4 Milliarden. Meist vermietet man an Eins-a-Marken wie Starbucks oder H&M. Da kann wenig schiefgehen.

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