29.03.2017  Stuttgart und Hamburg bleiben Autostädte

Das sind die Fahrrad-Metropolen in Deutschland

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Für Autos gesperrter Ruhrschnellweg im Essener Zentrum (2010)
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Für Autos gesperrter Ruhrschnellweg im Essener Zentrum (2010)

Platz 14 klingt nicht schlecht - außer in einem Ranking mit nur 14 Teilnehmern. Unter den deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern ist Essen das Schlusslicht, was den Fahrradanteil am Stadtverkehr angeht: Nur 5 Prozent zeigt eine aktuelle Greenpeace-Liste (PDF). Ganze 54 Prozent der Wege hingegen legen die Essener mit dem Auto zurück - für eine Stadt dieser Größe ein atemberaubend hoher Wert. Tatsächlich ist die Luft in der Umwelthauptstadt Europas 2017 schlecht.

An Ambition mangelt es aber nicht. Daher bleibt Essen im Greenpeace-Mobilitätsranking, in das neben dem Radverkehrsanteil mehrere Punkte eingehen, der letzte Platz dann doch erspart. Hervorgehoben werden beispielsweise die wenigen Unfälle der wenigen Radler, und die besonders gut ausgeschilderten Radrouten wie der neue Radschnellweg quer durchs Ruhrgebiet. Doch auch die zielen eher darauf, das Fahrrad als Sportgerät zu sehen statt als Verkehrsmittel.

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