13.12.2017 
Wie Aufstieg und Abfahrt beim Denken helfen

Was Adidas-Chef Kasper Rorsted an Skitouren liebt

Auf in den Schnee: Adidas-Chef Kasper Rorsted genießt entspannte Skitouren
Auf in den Schnee: Adidas-Chef Kasper Rorsted genießt entspannte Skitouren

manager magazin: Herr Rorsted, warum ausgerechnet Skitouren? Was ist der Kick daran?

Kasper Rorsted: Der Genuss, den Berg herunterzufahren, ist für mich größer als bei jeder anderen Sportart. Während des langen Aufstiegs habe ich Ruhe zum Denken. Bei der Abfahrt ist volle Konzentration gefragt.

mm: Wie kamen Sie dazu?

Rorsted: Seit meinem vierten Lebensjahr fahre ich Ski. Seit ich in Deutschland wohne, suche ich zunehmend den Reiz abseits der Pisten.

mm: Haben Sie einen Trainer, oder sind Sie Autodidakt?

Rorsted: Ich fahre seit 20 Jahren immer mit denselben Bergführern.

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mm: Wie oft laufen Sie Ski?

Rorsted: Von Anfang November bis Mai. Sehr regelmäßig an den Wochenenden.

mm: Und wenn keine Zeit bleibt?

Rorsted: Das kommt selten vor, ich plane meine Touren ein Jahr im Voraus.

mm: Ihr größter Erfolg?

Rorsted: Erfolg ist für mich bei solchen Touren unwichtig. Das schöne Erlebnis und der Reiz der Berge stehen da im Vordergrund.

mm: Haben Sie ein Vorbild?

Rorsted: Die Bergführer. Sie können die Schneelage am besten einschätzen und die Gefahren minimieren.

mm: Was lehrt Sie das Skilaufen fürs Leben?

Rorsted: Volle Konzentration. Und ein Verständnis für das angemessene Maß an Risiko.

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