08.08.2018  Highlights in High- und Lowlands

Sieben Tipps für den Schottland-Trip

Christian Röwekamp/dpa-tmn

Sieben Stationen, sieben bleibende Eindrücke: Im Norden Großbritanniens sind die Wege weit, aber wer klug plant, kann bekannte touristische Highlights mit lohnenden Insider-Tipps kombinieren. Hier kommen sieben Vorschläge für den Schottland-Trip.

Die Burgruine: Dunnottar Castle an der Nordseeküste

Welch ein Anblick, was für eine Lage! Gut 30 Kilometer südlich von Aberdeen erheben sich auf einer kleinen Halbinsel die Reste von Dunnottar Castle aus der Nordsee. Mit dem Festland verbunden ist die Ruine über einen Fußweg, der durch eine Senke führt: Besucher müssen von der Steilküste fast bis auf Meereshöhe hinabsteigen und wieder hinauf.

Während des Bürgerkriegs waren dort oben 1651 zeitweise die Kronjuwelen Schottlands versteckt, und 1685 wurden hier 167 Gefangene im dunklen Verließ Whigs' Vault grausam zusammengepfercht, nur weil sie damals an der presbyterianischen Kirchenverfassung festhielten.

Fast allen Gebäuden aus jenen Zeiten fehlt schon lange das Dach, seit einer Restaurierung 1925 ist der Verfall aber aufgehalten. Gepflegtes Grün breitet sich aus zwischen den alten Mauern, die sich um eine 7,60 Meter tiefe Zisterne gruppieren, aus denen früher das Wasser zum Bierbrauen geholt wurde. Im Sommer sind Besichtigungen von 9 bis 17.30 Uhr möglich, der Parkplatz ist rasch überfüllt. Es lohnt sich, spät zu kommen, weil dann das Licht am schönsten auf die Ruine fällt.

Eine Burgruine wie aus dem Bilderbuch: Dunnottar Castle liegt nahe der Kleinstadt Stonehaven an der schottischen Nordseeküste.
Christian Röwekamp/dpa-tmn
Eine Burgruine wie aus dem Bilderbuch: Dunnottar Castle liegt nahe der Kleinstadt Stonehaven an der schottischen Nordseeküste.

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