19.04.2018  Zu Gast im "Nobis", Kopenhagen

Hinreißende neue Designoase

Sie suchen ein besonderes Hotel - oder Geheimtipps in den aufregendsten Metropolen des Planeten? manager magazin war für Sie unterwegs, hier ist unsere Auswahl, die wir jeden Monat um einen schönen Flecken Erde erweitern.

Altes Gemäuer, puristisch aufgefrischt: Das "Nobis" ist die neue Designoase in der dänischen Hauptstadt.

So geht Hygge: Im alten Konservatorium schafft das "Nobis" mit modernen Farben und Design typisch dänische Gemütlichkeit
So geht Hygge: Im alten Konservatorium schafft das "Nobis" mit modernen Farben und Design typisch dänische Gemütlichkeit

Allein schon die Farben machen das "Nobis Copenhagen" zur neuen Designoase der Stadt: beruhigendes Wolkenblau kombiniert mit Grüngrau, viel Weiß und Beige. Die Zimmer haben selbst in der einfachsten Kategorie alles, was man braucht: ein mächtiges Bett, Hocker und Schreibtisch mit hellem Leder bezogen, den Kultstuhl CH25 von Carl Hansen, Eichenparkett, hohe Decken, Flügelfenster. Zum Flughafen sind es nur 20 Minuten, 5 zum Bahnhof und in den Tivoli. Zentraler kann man nicht wohnen, und schöner derzeit auch kaum.

Früher haben in dem Haus von 1903, einst das "Königlich Dänische Konservatorium", Musikstudenten geübt, heute stehen für die Fünfsternegäste rote Leihräder vor der Tür. Das erste dänische Haus der schwedischen Nobelkette wirkt schlichter als jenes in Stockholm. Passend zur Stadt eben.

"Nobis" in Kopenhagen
"Nobis" in Kopenhagen

Das Bad ist in Marmor gekleidet, in jedem Raum liegen schwarzweiße Teppiche in Gewitteroptik von Kasthall: In Kopenhagen regnet es oft und heftig. Da mag man das hauseigene Restaurant "Niels" nach dem Frühstück kaum verlassen. Höchstens für eine kurze Walking-Tour in die Hippie- und Kifferoase Christiania oder eine Kuchensause in der Konditorei "La Glace" und den Besuch der Nikolaj-Kunsthalle.

Wer dann klatschnass zurückkehrt, will nur noch eins: liegend aus dem Fenster auf den schönsten Ort der Stadt blicken: die Glyptothek mit Wintergarten, griechischen Göttern und Goldfischbrunnen im Palmenhain. Licht, grün, warm, so dämmert es sich stilvoll weg.

Insidertipp
... kommen ab Februar, wenn das Kultrestaurant "Noma" wieder aufmacht, vor seiner langen Pause jahrelang Nummer eins der "50 Best"-Liste. Neue Location: ausgerechnet die antikapitalistische Freistadt Christiania, das härteste Viertel der Stadt. Der Hype ist schon jetzt riesig: noma.dk/reservations

Info
DZ ab 215 Euro. www.designhotels.com

Viola Keeve

Die Reise wurde unterstützt von Designhotels.

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