21.06.2017  Die teuersten Strände in Deutschland und weltweit

Wo das Geld wie Sand durch die Finger rinnt

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Die Kinder quengeln, dass sie ein drittes Eis wollen, Sie brauchen dringend etwas zu trinken und die Sonnencreme ist auch schon wieder leer - Strandurlaub kann ganz schön teuer sein. Aber wie teuer eigentlich? Und wo stehen deutsche Strände im internationalen Vergleich?

Das Reisebuchungsportal Travelbird hat untersucht, an welchen Stränden weltweit es am teuersten für Touristen wird. 310 der meistbesuchten Strände in 70 Ländern wurden unter die Lupe genommen; auch zwölf deutsche waren dabei. Berechnet wurde ein Gesamtpreis aus den Preisen für 200 Milliliter Sonnencreme, Wasser, Bier, abgepacktes Speiseeis und einem Mittagessen inklusive Getränk und Dessert für eine Person in Fußnähe von maximal 10 Minuten vom Strand oder der nächsten Einrichtung. Die Eis- Bier- und Wasserpreise allerdings können am Strand selbst deutlich höher liegen - hier wurden Supermarktpreise zugrunde gelegt. Im internationalen Vergleich sind die deutschen Strände günstig - selbst der teuerste rangiert dort nur auf Platz 265.

In den Top Ten finden sich allein fünf norwegische Strände, wo die summierten Kosten um die 60 Euro liegen - in Deutschland liegt der Wert bei einem Drittel davon. Auch teuer: Französisch-Polynesien, die Seychellen, Schweden und Neukaledonien. In Skandinavien sind Lebensmittel (vor allem aushäusig) sehr kostspielig, und Alkohol sowieso. Ein Bier für rund acht Euro ist da natürlich schon mal ein herber Schlag ins Strand-Kontor.

Sehr günstig hingegen strandet man in Vietnam, Ägypten und Indien, die die letzten Plätze im Ranking belegen. Schlusslicht: Der Cua Dai Beach im vietnamesischen Hoi An, wo sich die Gesamtkosten auf 12,43 Euro belaufen. Hier geht es zur kompletten Liste und hier zur Übersicht der deutschen Strände aus dem Ranking.

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