11.04.2017  48 Stunden in Bangkok

Genuss unter der goldenen Kuppel

Von Kiki Baron, "Der Feinschmecker"
Philip Koschel/Seasons.Agency

Der Feinschmecker
Heft 8/2017

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Freitag, 6.20 Uhr. Thai-Airways-Flug TG 921 aus Frankfurt ist gelandet.

7.15 Uhr. Mit dem Taxi (darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet bleibt!) zum "Siam Kempinski Hotel", einem Neubau mit hochwertigem Interieur, verziert mit erlesenen Thai-Elementen, und ausgezeichneter Küche im Thai-Restaurant "Sra Bua by Kiin Kiin". Nur ein paar Minuten Fußweg sind es vom Hotel zum Sky Train. Er ist das beste Verkehrsmittel, um staufrei ans Ziel zu gelangen, gegebenenfalls mit Umsteigen in die Metro oder Boote.

10 Uhr. Zur ersten Orientierung ein Bummel auf der unter der Sky-Train-Trasse hängenden Promenade über der Einkaufsstraße. Rechts geht's zum Siam Square, links zum Erawan-Schrein, wo stets viele Gläubige bei Tanzaufführungen um Glück und Wohlstand bitten.

12.30 Uhr. Gegenüber lockt die exklusive Shoppingmall Gaysorn Plaza. Eine luxuriöse Oase darin ist "1823 Tea Lounge by Ronnefeldt" mit einem großen Angebot hochwertiger Tees und exquisiten Tellergerichten.

13.30 Uhr. Etwa 300 Meter entfernt an der Ratchadamri Road stößt man auf den Khlong (Wasserweg) Saen Saep. Am jenseitigen Ufer befindet sich die Pratunam-Pier. Das Kanalboot, Linie Golden Mountain, endet in Bangkoks pittoresk rummeliger Altstadt nahe dem Goldenen (Tempel-)Berg. An der Strecke steht das prächtige Haus des legendären Seidenhändlers Jim Thompson mit Sammlungen asiatischer Kunst.

14.30 Uhr. Schmuckstück des Goldenen Bergs ist die kleine Bibliothek im Wat (buddhistischen Tempel) Saket. Nach Westen schließt sich ein Viertel mit Gassen, Kanälen, Holzhäusern, kleinen Läden und Manufakturen an. Sehenswert ist der Loha Prasat (Eisenpalast) mit seinen 37 Metalltürmchen im Wat Ratchanatdaram sowie der Wat Suthattepwararam mit zauberhaften Wandmalereien und der Großen Schaukel.

16 Uhr. Jenseits der Khok Wua Junction breitet sich linkerhand das wuselige Backpacker-Viertel Khao San Road mit unzähligen Läden und Terrassenlokalen aus.

17.30 Uhr. Von der Phra-Athit-Pier saust das Expressboot zum Sonnenuntergang über den Chao Phraya zum Saphan-Taksin-Anleger, weiter geht es mit dem Sky Train bis zur Station Siam. Fünf Minuten Fußweg entfernt steht das "Siam Kempinski".

20.30 Uhr. Dinner im "Issaya Siamese Club", einem 100 Jahre alten Holzhaus mit Veranda in einem herrlichen Tropengarten. Küchenchef Ian Kittichai pflegt authentische Thai-Gerichte mit modernem Touch. Harmonisch abgeschmeckt ist yum hua plee (Bananenblüten-Salat) mit süßem Dip. Köstlich das double boiled beef short rib - außen knusprig, schmilzt es doch auf der Zunge.

23 Uhr. Absacker mit Traumblick in der "Red Sky"-Bar auf der 55. Etage des "Centara"-Hotels nahe dem "Kempinski".

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