08.03.2018 
Kragen, Passform, Muster

Welches Hemd kleidet welchen Mann?

Von Andreas Rose

4. Teil: Welcher Kragen mit welcher Gesichtsform harmoniert

Stimmen Sie den Kragen auf Ihre Gesichtsform ab
Seidensticker
Stimmen Sie den Kragen auf Ihre Gesichtsform ab

Es mag auf den ersten Blick spitzfindig wirken, die Kragenform in die Hemdwahl miteinzubeziehen. Zumal sich die Mode verabschiedet hat von ausladenden Kragen wie sie vor allem in den 70s angesagt waren. Damals lief man Gefahr, vom Boden abzuheben, wenn man es eilig hatte. Heute zoomt die Modebranche auf die feinen Unterschiede. Und diese finden sich vor allem im Abstand der Kragenspitzen zueinander - Fachleute sprechen von der "Spreizung" des Kragens und sortiert diese Unterschiede im Kragenwinkel mit zahllosen Namen wie Kent-Kragen, Haifischkragen, Cutaway, Spreizkragen, Button-down.

Je nachdem, wohin die Kragenspitzen zeigen, also mehr nach außen oder mehr zur Mitte, ergibt sich auch der passende Krawattenknoten. Faustregel: Je größer die Spreizung des Kragens, desto größer darf der Krawattenknoten sein. Und umgekehrt.

Auch betonen Experten, dass bestimmte Kragenformen mit bestimmten Gesichtsformen und Halsstärken harmonieren. So empfehlen Kenner einen relativ spitzen Spreizungswinkel am Kragen für breite und runde Gesichter, um diese optisch zu verlängern. Entsprechend helfen Kragen mit relativ weiter Spreizung, schmale Gesichter optisch zu verbreitern.

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