12.09.2016  Neues Bürospielzeug

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Fidget Cube

Es kann sehr, sehr gefährlich sein, mit einem Kugelschreiber herumzuspielen. In "Goldeneye" (1995) fällt James Bonds Kugelschreiber einem nervösen Programmierer in die Hände, der nicht weiß, dass das Schreibgerät eine vernichtende Explosionskraft entfaltet, wenn man mehrmals in Folge auf den Knopf drückt. Aber auch in einem ganz normalen Großraumbüro beschwört man durch klickendes Herumfummeln explosive Stimmungen herauf.

"Fidgeting" heißen solche kleinen, stetig wiederkehrenden Übersprungshandlungen im Englischen. Ein Bruderpaar hat jetzt ein Geschäftsmodell daraus gemacht: Der "Fidget Cube" von Matthew und Mark McLachlan hat keine andere Daseinsberechtigung, als möglichst viele dieser haptischen Reize auf seinen sechs Oberflächen darzubieten - auf Wunsch (eventuell auch dem der Kollegen) auch geräuschlos.

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Auf der Crowdinvesting-Plattform Kickstarter wurde das Projekt mehrfach überzeichnet. 15.000 US-Dollar brauchten die Brüder, 3,3 Millionen haben sie schon jetzt eingesammelt - und die Kampagne läuft noch bis zum 20. Oktober. Der kleine Würfel aus Vinyl soll danach für den ambitionierten Preis von 25 Dollar in die Läden kommen, bei Kickstarter kann man ihn für 19 Dollar bestellen. Er bietet mehrere Knöpfe und Schalter zum lautlosen und geräuschemachenden Klicken, eine Metallkugel zum Rollen, einen Mini-Joystick und mehrere Drehelemente - und auf einer Seite eine Delle mit hohem haptischen Aufforderungscharakter, in die man seine Fingerkuppe drücken kann.

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