01.02.2019 
Besser trainieren

Sieben Lauftrends, die Sie sich sparen können - und fünf Tipps, die helfen

Von Andreas Butz

9. Teil: Was wirklich hilft - Fünf Trainingstipps

Zugegeben, in diesem Artikel lernen Sie mich als ziemlichen Spaßverderber kennen. Damit wir wieder Freunde werden können, fasse ich hier die wichtigsten Trainingstipps der Laufcampus-Methode zusammen. So können Sie sich neben neuen Sportuhren, Einlagen und Nahrungsergänzungsmittel künftig auch neue Laufbücher sparen.

1. Laufen Sie mindestens dreimal pro Woche. Mit drei Lauftrainings pro Woche können Sie Ihre Laufform nicht nur halten, sondern auch nachhaltig verbessern.

2. Trainieren Sie jedes Mal mindestens 40 Minuten lang. Das gilt auch für Laufanfänger, die Laufen mit Gehpausen abwechseln. 30 Minuten sind zu wenig, 50 Minuten oft besser, 40 Minuten aber reichen für Fitnesssportler völlig aus.

3. Trainieren Sie abwechslungsreich und setzen Sie optimalerweise drei Reize pro Woche. Laufen Sie an einem Tag langsam, an einem anderen Tag mittelschnell und einmal wöchentlich sogar zügig. Einseitigkeit führt zur Stagnation, Abwechslung hingegen regt den Körper zur Anpassung an.

Wer dieses Basistraining noch toppen will, der achte auf zwei besondere Reize in seinem wöchentlichen Training:

4. Laufen Sie einmal pro Woche so lang und so langsam wie möglich. Dies ist die Laufeinheit, die Sie zum Fettverbrenner macht und damit ausdauernd und schnell. Laufen ohne Schnaufen, so lang es geht, einmal wöchentlich.

5. Praktizieren Sie ebenso wöchentlich einen Tempowechsellauf. Als lockeres Fahrtspiel oder sekundengenaues Intervalltraining. Dies obliegt Ihren Vorlieben. Eine Trainingseinheit, die Ihr Selbstbewusstsein, Ihre Beinmuskulatur und vor allem Ihr Herzkreislaufsystem stärkt.

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